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Leichte Aufhellung im Stimmungsbild zur Rente: Deutscher Altersvorsorge-Index

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Der langjährige Abwärtstrend im Stimmungsbild zur Rente scheint seinen Tiefpunkt überwunden zu haben, wie aus dem aktuellen Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV) hervorgeht. Trotz einer leichten Verbesserung von minus 4,4 auf minus 0,4 Punkte bleibt die Skepsis gegenüber der künftigen Alterssicherung bestehen. Der Index wird halbjährlich vom Deutschen Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) erhoben und kann Werte zwischen minus 100 und plus 100 anzeigen.

Die aktuelle Rentenpolitik der Bundesregierung könnte eine Rolle bei der positiveren Einschätzung spielen, da Maßnahmen wie das Rentenpaket II mit der Festschreibung des Rentenniveaus und der Einführung des Generationenkapitals viel Aufmerksamkeit erhalten haben. Dies spiegelt sich darin wider, dass 17,7 Prozent der Befragten erwarten, dass sich das Versorgungsniveau der gesetzlichen Rente in den nächsten Jahrzehnten verbessern wird, im Vergleich zu 14,5 Prozent im Herbst 2023. Dennoch gehen immer noch 55,3 Prozent von einer Verschlechterung aus.

Die Finanzierbarkeit der Rentensysteme ist ein zentrales Thema, wobei 44,3 Prozent eine Erhöhung des Steuerzuschusses bevorzugen, gefolgt von 24,9 Prozent, die eine Erhöhung der Rentenbeiträge befürworten. Nur 13 Prozent stimmen einer Erhöhung des Renteneintrittsalters zu. Prof. Dr. Michael Heuser vom DIVA betont jedoch die Notwendigkeit eines kritischen Blicks auf die langfristige Finanzierbarkeit sozialer Sicherungssysteme.

Insgesamt zeigt sich also eine gewisse Hoffnung auf Verbesserungen in der Altersvorsorge, jedoch bleiben viele Bürgerinnen und Bürger skeptisch hinsichtlich der Zukunftssicherheit ihrer Rente. Die Diskussion um die Finanzierung und Nachhaltigkeit der Rentensysteme wird weiterhin intensiv geführt werden müssen.

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